Fabrikantenvilla B. - photo black

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Fabrikantenvilla B.

Wohnen
Fabrikantenvilla B.

Die Villa, die für einen preußischen Offizier, den Schwiegersohn des Gründers einer Papierfabrik erbaut wurde (der dort aber nie gewohnt hat, sondern der Papierfabrikant selbst, da die Ehe nicht zu stande kam), steht unter Denkmalschutz, aber verfällt. Die Fassade der herrschaftliche Villa gehört zu den weitgehend unverfälschesten Wohnanlagen aus der Epoche der Industrialisierung. Sie entstand vermutlich 1893. 1938 enteigneten die Nazis das Anwesen und die Fabrikantenvilla wurde zum Auffanglager für Juden. Die Räume wurden durch einziehen von Mauern und Wänden verkleinert. So entstanden sehr viele kleinere Räume. Um 1960 wurde nur die untere Etage bewohnt, vermutlich zur Miete. Nach einem schweren Brand, der wohl von den Mietern im Erdgeschoss verursacht wurde, ist die Villa nicht mehr bewohnt.
Alle Fenster und Türen sind vernagelt, aber eine Kellertür stand an der Rückseite offen. Allerdings sind alle Räume leer. Aber allein wegen seiner schönen Architektur und Geschichte ist das Haus sehr sehenswert.

Besucht: 01.10.2016
 
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